Männer haben sich das fein ausgedacht: Adam lümmelt im Paradies herum und langweilt sich, also bekommt er aus seiner Rippe eine Frau, die ihm gar lieblich die Zeit versüßen soll. Schön ist sie und nackt - und schämt sich nicht einmal dafür. Damit endet das Märchen - also beschäftigen wir uns mit der Wirklichkeit.
Montag, 19. Dezember 2022
Intro
Männer haben sich das fein ausgedacht: Adam lümmelt im Paradies herum und langweilt sich, also bekommt er aus seiner Rippe eine Frau, die ihm gar lieblich die Zeit versüßen soll. Schön ist sie und nackt - und schämt sich nicht einmal dafür. Damit endet das Märchen - also beschäftigen wir uns mit der Wirklichkeit.
Impressum
Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
Internette Seiten von Heinz-Peter Tjaden
www.burgdorferkreisblatt.de
www.heinzpetertjaden.de
Das Tabu
Sex mit DildosMein Balkon mit ihrem Dildo.
Foto: Heinz-Peter Tjaden
Sie ist 29, ich bin mehr als doppelt so alt. Doch in der Wohngemeinschaft, in der wir leben, kommen wir uns sexuell näher. Das Wort auch fehlt hier, weil wir uns in keiner anderen Hinsicht näher kommen. Denn sie kapselt sich immer wieder ab, aus einer in einem Moment netten Frau wird im nächsten Moment eine Frau, die auf nichts und niemanden Rücksicht nimmt. Am wenigstens auf sich selbst. Sie spricht mehr dem Alkohol und Drogen zu als ihrer Umgebung. Das ändert sich auch nicht, als sie sich nicht mehr in den Rausch flüchtet.
"Ich hasse mich", sagt sie einmal.
In den rücksichtslosen Zeiten passt sie am besten zur Wohngemeinschaft. Denn Rücksicht nimmt hier niemand. Das gefällt auch ihr nicht, dass sie zur schlechten Stimmung beiträgt oder sie oft erst erzeugt, scheint ihr gar nicht aufzufallen. Nur eins fällt ihr gelegentlich auf - versteht es aber nicht. Ihr fällt auf, dass ich oft sage "Ich will, dass du glücklich bist."
Davon erhoffe ich mir positive Impulse für sie. Doch die bekommt sie am ehesten mit Dildos zwischen ihren Beinen. Danach kann sie eine Zeitlang wohl besser vor sich selbst davonlaufen. Auch beim Sex mit mir sind Dildos immer dabei. Das stört mich keinesfalls. Warum auch?
"Auf Madeira sind Dildos tabu."
Dieser Satz von ihr gilt nicht für mich.
Die ganze Geschichte erzähle ich in "Dildos sind auf Madeira tabu". Hier klicken
Freitag, 19. August 2022
Die Venus-Falle?
| Foto: Heinz-Peter Tjaden |
In diesem August ist es in unserer Wohngemeinschaft hoch her gegangen. Ich wurde von einem Mieter, der sein Zimmer inzwischen verlassen hat, am 8. bedroht, weil er meinte, ich hätte die Räumung von unserem Vermieter gefordert, am 10. bekam ich einen Anruf von meinem Vermieter, der Anrufer beschimpfte mich als dummen Mann, der das Haus in Funchal auf Madeira verlassen und nach Deutschland zurückkehren solle. Eine Mieterin nannte mich laut schreiend "fucking german nazi".
Diese Mieterin war es auch, die mich am 6. August im Morgenmantel in der Küche grüßte, während ich meinen Frühstückstee zubereitete, und in den Raum mit den beiden Waschmaschinen ging. Kurz darauf rief sie meinen Namen, sie fragte mich, ob die Schuhe, die dort standen, mir gehören. Dann wollte sie mir etwas zeigen, überlegte es sich aber sofort anders.
Im Treppenhaus, auf dem Weg zu meinem Zimmer, sah ich sie wieder. Sie stand auf dem ersten Treppenabsatz, öffnete ihren Morgenmantel und bewegte zwischen ihren Beinen ein Sexspielzeug. Es dauerte eine kurze Weile, bis ich begriff, was sie da vor mir machte-und sehe immer noch dieses Bild vor mir, wenn ich mich frage, ob ich in eine Venusfalle tappen sollte. Wäre, wenn ich mit auf ihr Zimmer gegangen wäre, jemand aufgetaucht, der behauptet hätte, ein älterer Mann hätte versucht, eine junge Frau zu missbrauchen?
Brinquedos sexuais sob o roupão
Em agosto, as coisas ficaram muito ocupadas em nosso apartamento compartilhado. Fui ameaçado no dia 8 por um inquilino que já saiu do quarto dele porque disse que eu tinha pedido ao nosso senhorio para me despejar, no dia 10 recebi uma ligação do meu senhorio, o chamador me chamou de homem estúpido, que deveria sair casa no Funchal na Madeira e regresso à Alemanha. Um inquilino me chamou de "nazista alemão do caralho" gritando alto.
Foi esta inquilina que me cumprimentou no dia 6 de agosto de roupão na cozinha enquanto eu preparava o meu chá de pequeno-almoço e entrou no quarto com as duas máquinas de lavar. Pouco depois ela chamou meu nome, perguntou se os sapatos que estavam ali eram meus. Então ela quis me mostrar algo, mas imediatamente mudou de ideia.
Na escada, a caminho do meu quarto, eu a vi novamente. De pé no primeiro patamar, ela abriu o roupão e colocou um brinquedo sexual entre as pernas. Demorei um pouco para perceber o que ela estava fazendo na minha frente – e ainda vejo essa imagem quando me pergunto se devo cair em uma armadilha venusiana. Se eu tivesse subido ao quarto dela, alguém teria aparecido alegando que um homem mais velho havia tentado molestar uma jovem?
Sonntag, 15. November 2020
Korb bekommen
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| 1989 erschienen. |
Und Briefe hinein getan
Ephraim Kishon ist seinen Büchern zufolge mit der besten Ehefrau von allen verheiratet gewesen, ich einem Korb mit Briefen aus längst vergangenen Zeiten zufolge mit der impulsivsten Frau der Welt, die mir nach unserer Scheidung mehr Briefe geschrieben hat als ich während der Ehe von ihr Küsse bekam. Das war vor unserer Ehe noch anders...
Ein Brief von ihr ist auch für die Nachwelt erhaltenswert, Monka schrieb ihn mir vor 30 Jahren, einleitend merkte sie an: "In einem Anfall von kreativem Schaffensdrang habe ich Dir meine Meinung zu Cynthia Heimels Buch zu Papier gebracht. Wie ich meine, ist mir das hervorragend gelungen, fast zu schade, um nur von dir gelesen zu werden. (Vielleicht werde ich den Text vervielfältigen und vor Karstadt verteilen!)."
Da Monka ihren Text damals nicht vor Karstadt in Hannover verteilt hat und heute nicht mehr dort verteilen könnte, weil es Karstadt nicht mehr gibt, veröffentliche ich ihn hier.
Mann oder Frau-erzähl das doch deinem Frisör-Nach der Lektüre des neuen Buches von Cynthia Heimel
Da ich immer noch bemüht bin, die schwierigen Beziehungen zwischen Frauen und Männern verstehen zu lernen (es dauert lange, bis ich aufgebe), habe ich vielleicht auch "Männer, Frauen und Frisöre" von Cynthia Heimel gelesen. Nun gut. An einigen Stellen habe ich herzhaft gelächelt, manchmal zustimmend den Kopf geschüttelt-im Ganzen ein sehr amüsantes Buch.
Aber ab Seite 31 beschlich mich der heimliche Verdacht, den ich bis zum Ende des Buches nicht wieder los werden konnte. Ist Cynthia wirklich eine Cynthia oder ist sie ein Chris oder gar ein Charles? Oder gehört sie der kleinen, glücklichen Minderheit an, die ihren derzeitigen "Lover" nur treffen, um atemberaubende Stunden im Restaurant, Kino, Bett, Theater oder sonstwo zu erleben, um ihn dann mit seinen dreckigen Socken wieder heim zu seiner Mama oder seine Ehefrau zu schicken? Oder aber, ist ein Großteil des Buches unter P.M.S. (prämenstruelles Syndrom) geschrieben?
Leider gehöre ich der großen, nicht immer ganz so glücklichen Mehrheit der Frauen an, die ihren Lebensraum fast immer mit einem dieser richtigen Männer und seinen dreckigen Socken teilten und nie wussten, wohin sie beides nach den atemberaubenden Stunden bringen sollten.
Auch meine Freundinnen gehören diesem Kreis an. Vielleicht hängt es daran, dass wir uns nicht über Pimmelgrößen unterhalten. Weder über die Größe von Pimmeln, mit denen wir es gerade zu tun haben noch über solche, die wir mal kannten.
Interessieren tut uns höchstens, ob der Halter des Exemplars in der Lage ist, seine mehr oder weniger vorhandenen Zentimeter zu benutzen, um im Sitzen zu pinkeln oder ob er zu den Wohnungs- und Bürogenossen gehört, die die Beweise ihres Bier-, Kaffee- oder Cola-Konsums als sichtbare Streuung auf Klobrille, Kacheln und Fußboden hinterlassen.
Nun gut, Cynthia! Du hast sicherlich andere Freundinnen und ich gehöre auch nicht zu den Frauen, die gevögelt werden wollen-im Gegenteil, wir hätten schon Lust, sehr aktiv mit zu tun, wenn wir Lust hätten. Aber doch nicht auf einen Mann, der dir nach einem öden Fernsehabend an die Brust grabscht wie der Held des Machwerkes, nachdem er 200 Meilen im Sattel, 50 gekillte Indianer und zweieinhalb Flaschen Whisky hinter sich hat. (Und du nach einem so aufregenden Abend etwa genauso viel Lust auf Sex hast wie das Pferd des Helden!!)
Sehr hilfreich sind da natürlich solche Schwestern wie E. B., die empfehlen, mal etwas Neues auszuprobieren. So etwa beim Bügeln schwarze Netzstrümpfe, hochhackige Schuhe und sonst nichts zu tragen, um sich und den Partner zu stimulieren. Ein sehr wertvoller Ratschlag. Nur leider gehöre ich zu den Frauen, denen eineinhalb Stunden bügeln nach einem Tag mit Haushalt, Beruf und Kind dermaßen auf die Eierstöcke schlagen, dass sie ganz vergessen, dass sie überhaupt eine Sexualität haben. Außerdem friere ich leicht.
Freitag, 7. Februar 2020
Friedlich im Bett?
Wundert Mann sich? Mann wundert sich natürlich nicht darüber, dass die Broschüre "Die Schlaf-Formel für Frauen" von Katja Wenzel bei Amazon zu den Bestsellern gehört. Denn das Erfolgsprinzip heißt wieder einmal: Männer mit der Behauptung täuschen, dass Frauen im Bett friedlich sind wie sonst wach auch nicht und nichts weiter wollen als im Schlaf Kraft schöpfen für den nächsten Tag.
Die wahre Schlaf-Formel der Frauen lautet: Bettdecke wegziehen, sich auf die Seite legen, die Beine anwinkeln, ausholen, Eisfüße in den Magen des Mannes hauen, zufrieden einschlafen, während der Mann vor Angst zitternd auf den Morgen wartet, denn Eisfüße in den Magen hauen können Frauen auch im Schlaf.
Das ist die Wahrheit, die von Frauen so gern verschwiegen wird.
Sonntag, 24. November 2019
Erschreckend
"1976 wurde das erste deutsche "Haus für geschlagene Frauen" gegründet. Heute gibt es 350 Frauenhäuser in ganz Deutschland. Doch auch Familienministerin Franziska Giffey spricht bei der Versorgung mit Schutzräumen in Frauenhäusern von "weißen Flecken auf der Landkarte" und räumt ein, dass in der Vergangenheit zu wenig gemacht wurde. "Wir haben eine Frauenhaus- und Beratungsinfrastruktur, die zwar da ist, aber bei weitem nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. Jede dritte Frau ist von Gewalt betroffen oder davon betroffen gewesen in ihrem Leben. Es gibt also immer wieder Notsituationen. Wir müssen dafür sorgen, dass es mehr Plätze in Frauenhäusern gibt", betont die SPD-Politikerin."
Berichtet die "tagesschau" am 24. November 2019
In Italien und Frankreich gehen Tausende Frauen auf die Straße. Denn Gewalt gegen Frauen ist ein internationales Thema, sie macht vor keiner Grenze Halt, vor keiner Religion, vor keiner Gesellschaftsschicht. In Deutschland wird jede dritte Frau das Opfer von Gewalt.
"Immerhin: Der Bund investiert jetzt 120 Millionen Euro in den Ausbau der Frauenhäuser. Damit werden in den nächsten vier Jahren die Länder und Kommunen unterstützt, die eigentlich für den Bau von Frauenhäusern zuständig sind.
Die Grünen finden dieses Engagement der Bundesregierung gut, gehen aber noch einen Schritt weiter. Sie fordern einen Rechtsanspruch auf ein Schutzangebot in Frauenhäusern. Damit könne gewährleistet werden, dass alle, die Schutz vor häuslicher Gewalt suchen, ihn auch finden. Ulle Schauws will für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen entsprechenden Antrag im Bundestag stellen. Damit wird die Bundesregierung außerdem aufgefordert, "mit den Bundesländern und den Kommunen die Übernahme der verbleibenden Kosten zu regeln". Denn auch wenn Frauen in ein Frauenhaus in einem anderen Bundesland wechseln wollten, gebe es immer wieder Schwierigkeiten. Aus Sicht der Grünen ein Unding in einem Land wie Deutschland."
Berichtet die "tagesschau" ebenfalls.
Lesetipp: Das Jugendamt, das häusliche Gewalt verniedlicht
Mittwoch, 14. August 2019
Im Wald laut sein
Peter Wohlleben ist Förster, wenn er den Namen Julia Klöckner hört, regt er sich auf, denn nach seiner Meinung hat diese Ministerin keine Ahnung von Forstwirtschaft. Kein Zweifel, dieser Mann versteht was von Wäldern, die es in Deutschland kaum noch gibt, weil es sich meistens um Plantagen handelt. Bei Markus Lanz riet er den Stillen im Walde: "Seid laut. Dann fürchten sich die Tiere nicht."
Das stimmt. Bei einer Rast in Norditalien sind meine Frau und ich in einem Wald ziemlich laut gewesen. Da sie mich in der von ihr bevorzugten Stellung nicht sehen konnte, musste ich ihr mitteilen, was in meinem Rücken geschah. "Mücken", sagte ich. "Die zerfressen meinen Arsch."
Da meine Frau bei dieser Tätigkeit Stillstand nicht mochte, fand ich mich damit ab, dass Tiere keine Angst haben, wenn man laut ist.
Donnerstag, 28. März 2019
Vorfreude
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| Nur der Helm wird nie abgenommen. Foto: Eimsbütteler Nachrichten |
Es mag bescheuert klingen, aber ich freue mich bereits auf Radtouren bei frühlingshaften oder sogar sommerlichen Temperaturen. Denn dann teilen hübsche Frauen in Spitzen-BH´s mit mir die Radwege. Die passende Turnhose habe ich heute schon erstanden.
Mit seiner Kampagne für die Helmpflicht spricht der Bundesverkehrsminister also nicht nur 14- bis 49-Jährige an, wie das Ministerium derzeit verkündet, sondern auch mich. Um den Helm geht es mir dabei allerdings nicht. Und Englisch verstehe ich schon. Den Spruch "Looks like shit. But saves my life" muss also niemand für mich übersetzen.
Erklärt werden muss mir nur noch, was an einem Spitzen-BH beschissen aussieht. Das, was man ahnt oder das, was man sieht? Sollten sich die Frauen in letzter Minute vor den frühlingshaften oder gar sommerlichen Temperaturen doch noch für andere BH´s entscheiden, würde das keinesfalls dazu führen, dass ich mich für eine andere Turnhose entscheide. Wenn diese BH´s das Leben der Radlerinnen besser schützen, finde ich das okay.
Mittwoch, 23. Januar 2019
Leine-Gender
Rosamunde Schostok ist zwar erst seit einigen Jahren eine Frau, aber dass ihr jemand in den Mantel hilft, will sie nicht mehr. Sie möchte endlich geschlechtsneutral sein. Dazu sagt sie "Spiegel online": "Vielfalt ist unsere Stärke-diesen Grundgedanken des städtischen Leitbilds auch in unsere Verwaltungssprache zu implementieren, ist ein wichtiges Signal und ein weiterer Schritt, alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht anzusprechen."
Da fragt man sich natürlich erst einmal, warum sich Rosamunde Schostok während des Wahlkampfes in ihren Kolumnen so angestrengt hat, endlich eine Frau zu werden. Warum ist sie dann nicht Stefan geblieben? Ist ihr doch sowieso alles egal.
Aus Lehrern sollen nun also in allen Schriftstücken der Stadt Lehrende werden. Und was ist mit denjenigen, die für die Müllabfuhr arbeiten? Sind das nun Leerende? Wähler macht Oberbürgermeisterin Rosamunde Schostok zu Wählenden. Wählender ist man aber nur, wenn man in der Wahlkabine sein Kreuzchen macht. Zwischen den Wahlen ist man also nichts mehr? Auch das Rednerpult soll es nicht mehr geben. Heißt nun Redepult. Stehen also fortan hinter diesen Pulten nur noch Redende? Oder dürfen auch Fragen gestellt werden? Wird aus dem Redepult dann ein Fragepult?
Bei Veranstaltungen sollen wir nicht mehr Teilnehmer sein, sondern Personen. Bedeutet das: Als Mann darf man nichts mehr sagen?
Wie aus Stefan Rosamunde geworden ist
Sonntag, 23. September 2018
Nein sagen
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| Wenn man in die Tasche gesteckt wird, muss man kein Buch sein. |
Nein sagen ist eine Kunst, die man lernen kann. Behauptet die Kommunikationstrainerin Monika Radecki in der jüngsten "Focus"-Ausgabe. Diese Behauptung hat mich zu einem Leserbrief veranlasst, der sehr kurz ausgefallen ist: Sie: "Willst du mir diesen Wunsch etwa abschlagen?" Er: "Nein."
Damit wird auch die Umfrage hinfällig, die das Magazin gestartet hat. Das Ergebnis soll so aussehen: "Fast jedem zweiten fällt es schwer, Kindern, Eltern oder Partnern einen Wunsch abzuschlagen."
Weil die eben sehr raffiniert sind.
Montag, 23. Juli 2018
Die Sonne, die Frau, der Mann
| Tatort Dorfweiher. |
Montag, 14. Mai 2018
Mittwoch, 2. Mai 2018
Vernarrte Frauen
Meine Broschüre "Kein Porno ohne Handlung-Geile Geschichten" hat Frauen wuschig gemacht, weil die Mischung stimmte: Kein Feigenblatt vor den Mund nehmen und entschieden Stellung nehmen gegen alle, die Sex als Unterwerfungs-Instrument missbrauchen.
Auch bei den anderen "Pornos mit Handlung" stimmt die Mischung, siehe "Die versaute Siedlung".
Freitag, 16. März 2018
Die Gleichstellung
Die Werke großer deutscher Dichter müssen endlich gleichgestellt werden. Die Gleichstellungsbeauftragte im Bundesfamilienministerium beschränkt sich dabei leider auf die dritte Strophe der deutschen Nationalhymne. Aus Vaterland will Kristin Rose-Möhring Heimatland machen und aus brüderlich mit Herz und Hand soll couragiert mit Herz und Hand werden.
Das ist mir zu wenig. Nehmen wir doch mal die Leiden eines jungen Wärters, die von Johann Wolfgang von Goethe beschrieben worden sind. Da auch Frauen leiden können, wird es Zeit für einen Briefroman über die Leiden einer jungen Wärterin.
Leid ist aber nicht das Vorrecht der Jugend. Den beiden Briefromanen hinzugefügt werden müssten also die Leiden eines alten Wärters und die Leiden einer alten Wärterin.
Ich beende meine Ausführungen mit dem Hinweis, dass Helgoland in geraden Jahren in Helgaland und in ungeraden Jahren in Holgerland umgetauft werden sollte. Denn auf dieser Insel hat Hoffmann von Fallersleben die dritte Strophe der deutschen Nationalhymne geschrieben. Wenn diese Strophe gleichgestellt wird, dann bitte auch die Insel, auf der diese Zeilen entstanden sind.
Donnerstag, 1. Februar 2018
Die Walküre
Burgdorf bei Hannover. Wie eine Walküre aussieht, darüber gehen die Meinungen auseinander. In der Malerei können sie schlank, vollschlank oder dick sein. Dies vorweg geschickt, beantworte ich den heutigen "Anzeiger"-Bericht "Eifersuchtsszene landet vor Gericht-Frau soll Konkurrentin mit einem Glas auf den Kopf geschlagen haben/Angeklagte bestreitet Tat" wie folgt:
Gute Gerichtsreporter sind so selten wie Sonnenstrahlen um Mitternacht und für den "Anzeiger"-Redakteur Joachim Dege wird es nie Mittsommernacht. Das ist aber noch lange kein Grund, Rechtsanwälte und andere Juristen aus Burgdorf so schlecht zu machen, wie er schreibt. Genau, ist doppeldeutig.
Dege zufolge kursiert "in Juristenkreisen der Stadt" ein Running Gag. Bei einem Running Gag handelt es sich bekanntermaßen um ein wiederkehrendes Element der Komik. Jemand macht in verschiedenen Situationen immer den gleichen Fehler. Wenn sich also Juristen aus Burgdorf darüber - wie Dege behauptet - lustig machen würden, dass "wer das Black Horse betritt, sich mit einer möglichen Körperverletzung schon so gut wie einverstanden erklärt", dann wäre das traurig-aber kein Running Gag.
Dass der "Anzeiger"-Redakteur gar nicht weiß, was ein wiederkehrendes Element der Komik ist, steht also fest. Und wie ist es um seine Kenntnisse bestellt, wenn es um nordische Sagengestalten geht?
"Angeklagt ist eine 28 Jahre alte, walkürenhaft anmutende Frau mit wallendem schwarzen Haar", schreibt er, "reichlich Schminke im Gesicht, Unterarmtattoo sowie langen, spitzen und bunten Fingernägeln, die einen wahrhaftig das Fürchten lehren können". Da zittert man doch sofort mit dem verängstigten Gerichtsreporter, der sich während der Verhandlung immer wieder vergewissert, dass der Notausgang nicht weit ist.
Deswegen verzeihen wir ihm auch den nächsten Satz: "Mit der von der Staatsanwaltschaft angeklagten gefährlichen Körperverletzung will die Frau auf der Anklagebank aber nichts zu tun haben."
Für eine Walküre gibt es keine Unschuldsvermutung. Das weiß doch jeder.
Ein Beitrag für www.burgdorferkreisblatt.de
Freitag, 1. Dezember 2017
Der Prozess
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Freitag, 3. November 2017
Politiker auch
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| Die Modeindustrie reagiert auf neuen Trend. |
Ein Gespenst geht um in allen Medien. Nur Donald Trump ist fein heraus. Der hat sich schon als Sittenstrolch geoutet und ist deswegen US-Präsident geworden. Im Weißen Haus kann ihm nichts mehr passieren. Für Praktikantinnen gibt es seit Bill Clinton einen Einstellungsstopp.
Nun tauchen aber auch in Europa Sittenstrolche auf. Europaparlaments-Abgeordnete tun es, in der britischen Regierung fühlen sie sich sehr wohl, in deutschen Medienhäusern machen sie später Feierabend und lauern den Frauen auf, der Sittenstrolch ist heimisch geworden. Er wartet nicht mehr nur in Spelunken auf seine Chance, er gibt vorher im Fernsehen Interviews, bekommt Preise, der Sittenstrolch wird immer häufiger ausgezeichnet und fühlt sich wohl dabei.
Sogar vor Kirchen macht der Sittenstrolch nicht mehr Halt. Unter den Talaren gibt es keinen Mief mehr von 1 000 Jahren, so mancher Kirchenmann ist inzwischen Exhibitionist geworden. Die Trennwand der Beichtstühle gehört der Vergangenheit an, nach dem Sittenstrolch ist vor dem Rosenkranz.
Irgendwann geht dieses Gespenst nicht mehr in den Medien um. Wenn das Ungewöhnliche erst zum Gewöhnlichen geworden ist, wird das deutsche Grundgesetz geändert. Artikel 1 lautet dann: "Jede Frau ist antastbar." Europa zieht sofort nach und "Bild" feiert jeden Tag die Verfassungstreuen. Denn weder von deutschem noch europäischem Boden soll noch einmal ein Hashtag wie "Der Aufschrei" oder "Me too" ausgehen.
Mittwoch, 18. Oktober 2017
Das Emder Modell
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| Daumen hoch für das Emder Modell. |
Kennen Sie Emden? Nicht? Macht nichts. Diese ostfriesische Stadt kann eigentlich auch kein Thema sein. Wenn das Emder Modell nicht wäre. Das ist durchaus bemerkenswert und funktioniert so: Wenn ein Paar heiratet, lässt sich ein anderes Paar scheiden. So bleibt die Zahl der Ehen stabil.
Das könnte man neue Sachlichkeit nennen, aber darauf ist schon ein Emder Museum spezialisiert. Deshalb sollten wir uns näher anschauen, wie das Emder Modell funktioniert. Dazu müssen wir dieses Modell aber sozusagen vergröbern, denn sonst würden unsere Überlegungen zu weit führen.
Machen wir es uns also einfach: Im Jahre 1997 haben erst Jan und Maike geheiratet, 1998 trauten sich auch Ulf und Svenja. Die beiden Paare bekamen je einen Jungen und ein Mädchen. Im Jahre 2017 ließen sich Jan und Maike scheiden, kurz darauf heiratete ein Junge von Jan und Maike ein Mädchen von Ulf und Svenja.
Nächstes Jahr lassen sich auch Ulf und Svenja scheiden, das Mädchen von Jan und Maike heiratet den Jungen von Ulf und Svenja. Da in Emden jeder jeden kennt, fällt das auch nicht weiter auf - und die Statistik stimmt. Das Jahr 2037 bekommen wir später.
Donnerstag, 14. September 2017
Wer leidet, wählt AfD
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| Das ist eine Hyäne... |
Die Dating-Plattform "Gleichklang" will bei einer Umfrage herausgefunden haben, dass sich AfD-Wählerinnen und -Wähler in der Liebe häufiger "verarscht" fühlen als die Wählerinnen und Wähler der anderen Parteien. Befragt worden sein sollen 700 Frauen und Männer. Die Umfrage ist also nicht repräsentativ, sie ist allenfalls werbewirksam.
Doch das Ergebnis könnte stimmen. Viele haben die Neigung, gemachte Fehler immer wieder zu wiederholen. Darüber mag man sich wundern, aber es ist leider so. Warum also sollen sich dann in der Liebe "Verarschte" nicht auch in der Politik "verarschen" lassen wollen?
Andererseits scheint das Ergebnis aber auch nicht schlüssig zu sein. Wenn jemand von der einstmals Geliebten plötzlich wie ein Fremder behandelt wird, warum hasst er dann Fremde?
Des Rätsels Lösung könnte lauten: Die Selbstzerfleischung gehört zur Zerfleischung anderer. Letzten Ende treibt also das Hyänen-Prinzip so manchen in die Arme der AfD. Die Armen!
Nun schauen Sie sich einmal die links oben abgebildete Hyäne an - und googeln Sie dann ein Foto von Alexander Gauland...














